Freitag, 5. April 2019

In eigener Sache: Ausstellung im Bürgerhaus Stuttgart-Möhringen - Update: Finissage am Freitag, 7. Juni ab 18 Uhr

**Update**: Finissage mit Sekt & Salzstangen am Freitag, 7. Juni 2019 ab 1800 Uhr



Noch bis Ende Juni gibt es im Bürgerhaus Stuttgart-Möhringen eine Ausstellung meiner Bilder. 

Die Ausstellung kann jeden Montagnachmittag (15 - 17 Uhr) besucht werden. Darüber hinaus wird es noch einige Termine an anderen Tagen geben, an denen ich persönlich vor Ort sein werde:
  • [Termine sind vorbei]

Der Eintritt ist frei. 



Anfahrt:
Das Bürgerhaus Möhringen liegt direkt am Bahnhof Möhringen und ist sehr bequem per U-Bahn zu erreichen, z. Bsp. mit den Linien U5, U6 und U12 aus der Stadt. (Die Adresse lautet Filderbahnplatz 32, 70567 Stuttgart.)



In der Ausstellung sind unter anderem folgende Bilder zu sehen:



Tony 
(2016)
„Das Zeichen auf meiner Wange mit dem Herz und dem umgedrehten Kreuz ist für meine Freundin. Sie starb bei einem Autounfall. Das auf meinem Unterarm ist ihr Portrait. Natürlich war ihr Tod hart. Aber sie hätte gewollt, daß ich mein Leben weiterlebe.“

















Barbara 
(2012)
 "Wenn ältere Damen in Ihr Konzept passen - ?"




















Mohamed
(2014)
„Wir sollten die Menschen als Menschen wahrnehmen, nicht in der jeweiligen Rolle, in der sie gerade sind. Was bringt es denn im Leben, andere Menschen zu hassen?“















Jennifer
(2014)
„So etwas wie die eine 'beste Zeit des Lebens' gibt es nicht. Es geschieht doch ständig: ein spontanes Treffen mit einem Freund; eine Tour zu einem Ort, an dem ich noch nie zuvor war; mein Lieblingssong, den sie plötzlich im Radio spielen; ein Sonntag, den ich mit meiner Mutter verbringe – und jedes Mal ist es die beste Zeit meines Lebens. Das Leben ist aus kleinen Ziegelsteinen gebaut.“










Stefan 
(2016)
„Die Kreuze sind für meine Familie. Die würde ich gerne alle umbringen, aber das geht ja nicht. Ich versuche, die Gedanken in meinem Kopf anzuhalten. Das gelingt mir nicht. Egal, für mich sind die jedenfalls alle tot.“



















walking
(2016)

















stuttgart von oben
(2014)
















Jasmin
(2018)
 „Meine Familie ist ein etwas verrückter Haufen. Wenn wir zusammen sind, ist es immer lustig, auch in schwierigen Zeiten. Das macht mich glücklich. Ich weiß nicht genau, warum das so ist. Vielleicht, weil wir wirklich miteinander kommunizieren.“





















Frank
(2018)
„Ich hab kein iPhone mehr. Ich lasse mir von diesen Dingern nicht meine Menschlichkeit rauben.“























Jette
(2015)
„Das Schönste im Leben sind spontane Entscheidungen. Denn für diese nimmt man sich Zeit, die man sonst nie hätte.“






















Kurt
(2012)
„Wenn ich rauche, sitze ich immer am Tisch. Ich rauche nie im Bett.“
























Herr R.
(2011)
„Meine Tochter ist Kinderärztin, ich sehe sie leider nicht oft.“ 























Lorenzo
(2016)
„Ich stamme aus Peru, habe aber in vielen Ländern gelebt. Mittlerweile bin ich schon lange in Deutschland, und ich bin gerne hier. Ich habe an den Deutschen immer diese direkte, ehrliche Art geschätzt. Da weißt du immer, woran du bist. Und ja, die berühmte Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit habe ich auch stets bewundert. In letzter Zeit beobachte ich aber, wie eine Ich-Bezogenheit Einzug hält. Erst kommt das Ich und danach eigentlich auch. Das macht mir Sorgen.“

















Marina
(2015)
„Ich habe eine langjährige Beziehung beendet und meinen Job gekündigt. Den alten Mercedes von meinem Opa habe ich verkauft und mir davon einen alten Campingbus besorgt. Dann bin ich quer durch Europa gereist. 

Man muß Zelte abbrechen, um etwas Neues zu lernen. Ich habe gelernt, was Freiheit bedeutet. Frei ist man erst, wenn man nichts hat.“


















David
(2013)
„Ich weiß nicht, ob ich groß geworden bin oder die Dinge um mich herum klein.“
























Markus
(2016)
„Früher habe ich jeden Tag zwei Flaschen Schnaps getrunken. Sicher habe ich versucht, aufzuhören, für Gott und die Welt hab ich versucht aufzuhören – für meine Frau, für meinen Sohn, für meine Eltern. Aber es finden sich halt doch immer wieder Gelegenheiten. Am Ende war es dann ein bewaffneter Raubüberfall, und ich stand vor der Wahl, entweder mindestens 5 Jahre sitzen, oder eine Zwangstherapie machen. Mein Sohn war damals gerade mal fünf, da habe ich die Therapie gewählt. Ich habe viel über mich selbst nachgedacht. Und dann wollte ich einfach nicht mehr trinken. Ich wollte nicht für jemand anderen nicht mehr, ich wollte für mich selbst nicht mehr. 

Das ist jetzt über zwei Jahre her. Und seitdem funktioniert das. Seitdem entwickeln sich die Dinge mit einem Mal in die richtige Richtung. Mein Sohn ist jetzt acht, und meine Tochter ein paar Monate alt.“














Meryem
(2011)
Meryem war bis heute die einzige Frau mit Kopftuch, die – wenn auch nach großer anfänglicher Skepsis – einverstanden war, bei meinem Projekt mitzumachen. 























Filippo
(2013)
„Wenn ich in die Disco gehe, ziehe ich mich auffällig an und tanze wie verrückt bis weit ins Morgengrauen. Viele Leute sprechen mich dann an und fragen, ob ich ihnen Koks oder Ecstasy verkaufen könne – wer so tanzt, muss schließlich high sein. Aber wozu bräuchte ich Drogen? Stuttgart, Deutschland, das Leben selbst ist meine Droge. Hier und heute bei angenehmem Wetter über die Königsstraße zu schlendern, das ist die Droge, die mich glücklich macht.“






















Bobby
(2011)
Bobby mit einem Freund unterwegs, sie waren in Eile und hetzten zum Zug. Aber er wollte bei meinem Projekt mitmachen und nahm sich die Zeit für diese Pose, während sein Freund fast durchdrehte, weil sie dabei waren, den Zug zu verpassen. 























heavy rain
(2017)
























entering atlanta
(2017)


















behind a fence
(2018)


















highway 191
(2017)



















stuttgart
(2017)




















german wald
(2016)

























last sun
(2016)




















berlin
(2019)



the ups and downs
(2017)
























at a loss
(2017)


















chicago
(2017)


















last shift
(2017)



cologne
(2017)



















window
(2018)
















colors in rain
(2017)
























Eric
(2012)





















Barbara
(2015)
„Ich wurde heute versetzt – jemand, der mich zu Hause unterstützen sollte, ist an seinem ersten Tag gar nicht erst aufgetaucht. Na ja, es ist nicht das erste Mal, dass ich jemanden völlig falsch einschätze. Es gibt oft so ein Bild hinter dem Bild. Ich hatte wirklich schon einige garstige Erlebnisse. Aber eben auch sehr schöne – wenn jemand einen plötzlich nach langer Zeit einfach so noch einmal besuchen kommt. Oder einem ein ganz besonderes Vertrauen schenkt. 

Ich würde sagen, ich bin ein ganz normaler Mensch mit ganz normalen Empfindungen. Ich habe auch schon einige Male mein Herz verloren. Die Leute sind manchmal überrascht, dass mir so etwas auch passiert.“





Tina
(2011)























Theodor
(2011)
„Café, Zigaretten und dass man mich in Ruhe lässt – das ist für mich ein gutes Leben. Ich brauche nicht viel mehr.“






















v j
(2008)














half 
(2018)

























last light 
(2017)


















stick to the light
(2015)




















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