Mittwoch, 9. April 2014

Reiner (#294)




„Am schlimmsten war es, das mit dem künstlichen Darmausgang meinen Kindern beizubringen. Aber die haben das einfach akzeptiert. Bei Frauen ist das anders. Wenn die das sehen, sind sie weg.

Ich komme gut damit zurecht, und ich fühle mich wohl. Natürlich ist die Angst vor Metastasen immer da. Da muß man aufpassen, das ist ein schleichender Prozess im Bewußtsein. Aber ich halte dagegen und konzentriere mich auf Positives! Man muß ja auch sehen: Ich kann spazieren gehen, und ich habe genug zu essen – es geht mir besser als vielen anderen Menschen auf der Welt.“

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