Samstag, 26. April 2014

Gary (#303)


„Früher hatte ich ein eigenes Tattoo-Studio. Aber es ist nicht einfach, Geld mit Dingen zu verdienen, die man liebt. Es betäubt die Kreativität und tötet die Liebe.

Jetzt bin ich freier Künstler und tue das, was ich liebe, um seiner selbst willen. Und ich habe gemerkt: Eigentlich kommt das Geld von alleine.

Aber viel zu viele Menschen machen sich zum Sklaven auf der Jagd nach materiellem Wohlstand. Sie verbringen ihr Leben damit, dem Geld nachzujagen. Dabei ist Geld nur ein Mittel für Transaktionen. Es hat keinen eigenen Wert. Es ist bloß ein Stück Papier. Genau genommen ist es heute nicht einmal das, sondern nur ein paar digitale Einsen und Nullen auf deinem Bankkonto. Es bedeutet nichts, und man kann es nicht mitnehmen, wenn man stirbt.

Ein gutes Essen mit Freunden - das ist es, was zählt. Die Erinnerung daran kannst Du sogar mit in's Grab nehmen. Das bleibt wirklich bis zum Schluß.“

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