Montag, 20. Februar 2017

Désirée


„Als Fernseh-Journalistin brauche ich manchmal Passanten auf der Straße für eine kurze Umfrage. Da kann es vorkommen, daß ich herumirre, weil keiner mitmachen will.“

Montag, 30. Januar 2017

Sead


„Vor 26 Jahren habe ich Silvester in einem Club gearbeitet. Ein Gast dort schenkte mir eine Zigarre. Seit diesem Abend sind Zigarren meine große Leidenschaft.“

Sonntag, 22. Januar 2017

Jakob


„Die Idee zu so einer Aktion haben wir auf YouTube gesehen, und jetzt ist es so kalt, da dachten wir, jeder kann etwas Wärme gebrauchen. Es läuft supergut, das hatten wir gar nicht erwartet. Selbst die, die nicht gedrückt werden wollen, kommen ins Schmunzeln, und dann hat es sich ja schon gelohnt!“

Mittwoch, 4. Januar 2017

Gertrud


„Ich reise gerne zu Kunstausstellungen. Zuletzt war ich in New York, aber ich mag vor allem Skandinavien.“

Samstag, 17. Dezember 2016

Sonja


„Ich habe seit sieben Jahren eine Kneipe. Gerade bin ich am Renovieren - das bedeutet 16-Stunden-Tage, aber es macht mir noch immer Spaß.“

Sonntag, 6. November 2016

Stefan


„Die Kreuze sind für meine Familie. Die würde ich gerne alle umbringen, aber das geht ja nicht. Ich versuche, die Gedanken in meinem Kopf anzuhalten. Das gelingt mir nicht. Egal, für mich sind die jedenfalls alle tot.“

Freitag, 28. Oktober 2016

Kati


„Früher habe ich Geige gespielt. Mit dem Job und allem habe ich irgendwann damit aufgehört. Das bereue ich schon etwas.“

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Yousof


„Ich respektiere jeden, und dabei ist mir völlig egal, woher jemand kommt oder was er glaubt. Das verstehe ich unter Menschlichkeit.“

Samstag, 15. Oktober 2016

Sophia


„Eigentlich bin ich blond, so nullachtfünfzehn-blond, aber damit fühle ich mich nicht wohl.“

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Ida


„Man muss nur gut genug tanzen können, dann ist das Eis egal.“

Sonntag, 25. September 2016

Josef


„Wir verbringen mehr Zeit bei der Arbeit als in der Freizeit, also muß das Leben auch während der Arbeit Spaß machen. Wenn es das nicht tut, muß man sich etwas anderes suchen. Das sage ich auch jeder Kellnerin, die mich schnoddrig bedient. In meinem Job umgebe ich mich nur mit Leuten, die Spaß daran haben. Sonst kann man es ja gleich vergessen.“

Donnerstag, 15. September 2016

Markus


„Früher habe ich jeden Tag zwei Flaschen Schnaps getrunken. Ich sage Dir, da kommt einfach nix gescheites bei raus. Ich hab ziemlich viel Scheiße gemacht und war ein paar Mal im Knast. Sicher habe ich versucht, aufzuhören, für Gott und die Welt hab ich versucht aufzuhören – für meine Frau, für meinen Sohn, für meine Eltern. Aber das habe ich alles nicht geschafft. Es finden sich halt doch immer wieder Gelegenheiten. Zum Beispiel kann die Frau ja auch nicht immer da sein, und dann säuft man doch wieder.

Am Ende war es dann ein bewaffneter Raubüberfall, und ich stand vor der Wahl, entweder mindestens 5 Jahre sitzen, oder eine Zwangstherapie machen. Mein Sohn war damals gerade mal fünf, da gab es für mich überhaupt kein Überlegen, ich habe die Therapie gewählt.

Die 15 Monate in der Therapie haben mir gut getan. Ich habe viel über mich selbst nachgedacht. Und dann wollte ich einfach nicht mehr. Ich wollte nicht für jemand anderen nicht mehr, ich wollte für mich selbst nicht mehr.

Das ist jetzt über zwei Jahre her. Und seitdem funktioniert das. Seitdem entwickeln sich die Dinge mit einem Mal in die richtige Richtung. Mein Sohn ist jetzt acht, und meine Tochter ein paar Monate alt.“

Dienstag, 16. August 2016

André


„Ich bin vor kurzem von einer fast einjährigen Reise zurückgekommen - von San Francisco aus bin ich die Pan Americana runter, immer weiter Richtung Süden. Irgendwann war ich dann in Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt. Das war schon ein seltsames Gefühl, nach monatelanger Reise und vielen Hindernissen endlich am Ziel zu stehen. Die Straße geht dort nicht mehr weiter, es ist das Ende der Welt.“

Mittwoch, 3. August 2016

Jenny


„Ich denke, es ist wichtig, seinen Job nicht danach auszusuchen, wo man gut Kohle machen kann, sondern das zu tun, was man wirklich gerne macht. Früher war ich Arzthelferin, aber irgendwann habe ich gemerkt, daß es das nicht ist für mich. So bin ich dann vor acht Jahren Erzieherin geworden, und ich gehe jeden Morgen gerne zur Arbeit. Es ist schon richtig anstrengend, und ich freue mich dann immer über meinen Feierabend, aber ich habe den ganzen Tag Spaß, und genau so gehe ich auch nach Hause!“

Mittwoch, 20. Juli 2016

Joe


„Mit 19 oder 20 bin ich nach Fuerteventura und habe dort den Animateur gemacht. Das war schon irre, ich habe einen Haufen Geld damit verdient und gleich wieder alles auf den Kopf gehauen mit feiern und surfen. Das ging bloß ein Jahr, dann hatte ich auch genug davon, aber es war das coolste, was ich je gemacht habe.

Mittlerweile habe ich einen Sohn, der ist ein halbes Jahr alt. Natürlich muß ich da kürzer treten und mit surfen ist auch nichts mehr. Aber das ist alles schon sehr gut so, wie es ist. Trotzdem denke ich immer wieder gerne an dieses eine Jahr Vollgas auf Fuerteventura zurück.“